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Rockstar Games

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Rockstar Games (oft einfach nur Rockstar genannt bzw. durch R* oder Rockstar-Logo abgekürzt) ist eine Tochtergesellschaft von Take 2 Interactive, unter deren Namen weltweit Computer- und Videospiele vertrieben werden. Gegründet wurde Rockstar im Jahr 1998 von Sam Houser, Terry Donovan, Dan Houser, Jamie King und Gary J. Foreman in New York City. Alle fünf Gründungsmitglieder arbeiteten zuvor schon bei BMG Interactive bzw. Take 2 zusammen. Eine ihrer bekanntesten und erfolgreichsten Spielereihen ist die Grand-Theft-Auto-Serie.

Allgemein Bearbeiten

Rockstar-Titel werden zum Großteil von aufgekauften Entwicklungsstudios, die in die Rockstar-Familie eingegliedert wurden, wie zum Beispiel Rockstar North, Rockstar San Diego und Rockstar Vienna, entwickelt. Allerdings entstanden einige auch als Einzelauftragsarbeiten für Rockstar, zum Beispiel „State of Emergency“ von VIS Entertainment oder „Oni“ von Bungie.

In der Anfangsphase des Bestrebens, auch als Entwickler auftreten zu wollen, wurde jedoch auch ein Studio neu gegründet: Rockstar Canada, welches mit der Akquisition der Barking Dog Studios (heute Rockstar Vancouver) aber in Rockstar Toronto umbenannt wurde.

Das letzte derzeit in die Rockstar-Familie integrierte Studio ist Rockstar Leeds.

Neben der Hauptniederlassung in New York und den Entwicklungsstudios existieren noch Rockstar-Niederlassungen in London und Lincoln (beide England, Großbritannien), die für Qualitätssicherung und Lokalisation verantwortlich sind.

Durch das Engagement Rockstars im Bereich Musik, in Form der Soundtrack-Box-Sets zu Grand Theft Auto: Vice City und Grand Theft Auto: San Andreas, bzw. Film, als Co-Produzent des Filmes „The Football Factory“ und Produzent der Dokumentation „Sunday Driver“, wird das Unternehmen oftmals auch Rockstar Entertainment genannt.

Die Tochterstudios Bearbeiten

Rockstar Japan Bearbeiten

Rockstar Japan Logo

Rockstar Japan

Rockstar Japan ist für die Umsetzung von Rockstar-Spielen für den japanischen Markt zuständig.

Rockstar Leeds Bearbeiten

Rockstar Leeds Logo

Rockstar-Leeds-Logo

Rockstar Leeds wurde im Dezember 1997 von Gordon Hall, Jason McGann, Dave Box und Ian Bowden in Leeds, England, als Möbius Entertainment gegründet und im April 2004 von Take 2 akquiriert, nachdem das Team an der Game-Boy-Advance-Umsetzung des Remedy-Titels „Max Payne“ gearbeitet hatte.

In der Vergangenheit konzentrierte sich Rockstar Leeds auf die Entwicklung von Spielen für die Handheldkonsolen Nintendo DS und Sony PlayStation Portable (PSP). Die Rockstar-Titel, die von diesem Studio auf der PSP umgesetzt wurden, sind „Manhunt 2“, „Midnight Club 3: DUB Edition“, Grand Theft Auto: Liberty City Stories, Grand Theft Auto: Vice City Stories und Grand Theft Auto: Chinatown Wars.

In der jüngsten Vergangenheit war Rockstar Leeds für die PC-Fassung von „L.A. Noire“ zuständig.

Rockstar Lincoln Bearbeiten

Rockstar Lincoln

Rockstar Lincoln

Rockstar Lincoln, ehemals Tarantula Studios, hat seinen Sitz in Lincoln in East Midlands, England und fungiert als Lokalisations- und Qualitätssicherungsstudio.

Rockstar London Bearbeiten

Rockstar London

Rockstar London

Rockstar London war ein Lokalisations- und Qualitätssicherungsniederlassung sowie Europa-Hauptniederlassung von Rockstar Games. Im Februar 2007 wurde es jedoch zum Entwicklungsstudio erweitert. Rockstar London hat an der PlayStation2- und PC-Version von „Manhunt 2“ gearbeitet und die PSP-Version von „Midnight Club Los Angeles“ unter dem Namen „Midnight Club: LA Remix“ veröffentlicht.


Im Februar 2007 jedoch wurde die Erweiterung zum Entwicklungsstudio sowie die Arbeit an Manhunt 2 bekannt gegeben.

An den gleichen Daten wie diese bei Rockstar San Diego stehen veröffentlichte es die PSP-Fassung von Midnight Club Los Angeles mit dem Namen Midnight Club: LA Remix

Rockstar New England Bearbeiten

Rockstar New England

Rockstar New England

Rockstar New England wurde 2008 von Rockstar übernommen und von ihrem alten Namen „Mad Doc Software“ zu Rockstar New England umbenannt. Unter ihrem alten Namen haben sie „Empire Earth“-Teile, „Star Trek“-Teile, „Dungeon Siege: Legends of Aranna“, dem „Microsoft Flight Simulator X“ und „Bully: Die Ehrenrunde“ für Xbox 360 entwickelt.

Das einzige Spiel unter ihrem neuen Namen war bisher „Bully: Die Ehrenrunde“ für den PC. Die Studios haben ihren Sitz in Andover (Massachusetts), USA.

Rockstar North Bearbeiten

Rockstar-North-Logo

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DMA-Design überfahren

Überfahrenes DMA Design Logo

Rockstar North ist das erste Studio, das von Take 2 akquiriert und in die R*-Familie integriert wurde. Zuvor hieß das Studio DMA Design (Direct Mind Access, auch scherzhaft „Doesn’t Mean Anything“ genannt) und wurde 1987 von Dave Jones in Dundee, Schottland, gegründet.

Jones war bis 1999 selbst als Firmenchef und Programmierer tätig und verließ die Firma, um das Studio Denki zu gründen. DMAs erstes Werk „Menace“ (1988) war ein spielhallentypisches, horizontal scrollendes Shoot ’em up. Im Laufe der Jahre erscheinen noch weitere zahlreiche Spiele, darunter das Kultspiel „Lemmings“ (1991 bis 1994) in Zusammenarbeit mit Psygnosis.

1997 wurde DMA an Gremlin Interactive verkauft. Im selben Jahr erschien der erste Teil der Grand-Theft-Auto-Serie für PC und PlayStation und stellte sich schon damals als Hit heraus. Im Jahr 1999, als Gremlin von Infogrames übernommen wurde, nutzte Take 2 die Chance und sicherte sich DMA. Im weiteren Verlauf verließ Jones das Studio. 1999 erschienen die Titel „Wild Metal Country“, das erste 3D-Projekt, und Grand Theft Auto 2 erschienen.

2000 zog das Studio nach Edinburgh, Schottland, um und konzentrierte sich auf die Arbeit an Grand Theft Auto III, das im Oktober 2001 zuerst exklusiv für die PlayStation 2 erschien. Nach dem Namenswechsel zu Rockstar Studios (und damit der Verdeutlichung, dass sich Rockstar nicht mehr nur auf den Vertrieb von Spielen beschränken will) und der erneuten Änderung zu Rockstar North erschien im März 2002 GTA III für PC. Zum Monatswechsel Oktober/November folgte dann das PlayStation-2-Release von Grand Theft Auto: Vice City in den USA bzw. Europa.

Im Jahr 2003 erschienen im Mai GTA: Vice City für PC und im November das reichlich kontrovers diskutierte „Manhunt für die PlayStation 2 (im Frühjahr 2004 auch für Xbox und PC). Die PlayStation-2-Version von Grand Theft Auto: San Andreas wurde am 25. Oktober 2004 in den USA und am 29. Oktober in Europa veröffentlicht. Die Xbox- und PC-Versionen erschienen am 7. Juni 2005 in den USA und am 10. Juni 2005 in Europa. Das letzte Projekt von Rockstar North, welches mit der RenderWare-Engine produziert wurde, ist „Manhunt 2“ von 2007.

2008 brachte das Team Grand Theft Auto IV heraus. Im Jahr darauf folgten die Episoden The Lost and Damned  und The Ballad of Gay Tony sowie der Handheld-Ableger Chinatown Wars.

2013 wurde Grand Theft Auto V veröffentlicht. Das Spiel stellt Rockstar Norths aktuellsten Titel dar.

Rockstar San Diego Bearbeiten

Rockstar-San-Diego-Logo

Rockstar-San-Diego-Logo

1984 als Angel Studios gegründet, wurde Rockstar San Diego im November 2002 von Take 2 übernommen.

Zuvor entwickelte das Team noch als Angel Studios bereits „Midnight Club: Street Racing“, „Smuggler’s Run“, „Smuggler’s Run: Warzones“ und „Smuggler’s Run 2“ für Take 2 unter dem Rockstar-Label, die ersten beiden Teile der „Midtown Madness“-Reihe für Microsoft und für Infogrames „SpyHunter 2“ und „TransWorld Surf“.

Die ersten Titel, die unter dem Namen Rockstar San Diego erschienen, waren „Midnight Club 2“ und „Red Dead Revolver“. 2005 veröffentlichte Rockstar San Diego den Titel „Midnight Club 3: DUB Edition“ für die PlayStation 2 und Xbox. 2006 erschien für PS2 und Xbox eine neue Fassung unter den Namen „Midnight Club 3: DUB Edition Remix“, die mit mehr Inhalten versehen war. Am 25. Mai 2006 erschien das Sportspiel „Tischtennis“ für die Xbox 360. Diese Sportsimulation bietet dem Spieler 19 Arenen, unzählige Originaldaten und einen Online-Modus.

2008 erschien der bislang letzte Teil der Midnight-Club-Serie „Midnight Club: Los Angeles“ für die PlayStation 3 und Xbox 360 sowie „Midnight Club: L.A. Remix“ für die PSP.

Der letzte von Rockstar San Diego veröffentlichte Titel ist „Red Dead Redemption“.

Neben den soeben genannten Spielen entwickelte Rockstar San Diego auch die Spiel-Engine Rockstar Advanced Game Engine (kurz RAGE), die seit 2006 in einer Vielzahl an Rockstar-Titeln vertreten ist.

Rockstar Toronto Bearbeiten

Rockstar-Toronto-Logo

Rockstar-Toronto-Logo

Mit seiner Gründung im Jahr 1999 als Rockstar Canada und den Informationen, dass dieses Studio die PlayStation-2-Versionen von „Oni“, „Max Payne“, „The Warriors“ und die Wii-Fassung von „Manhunt 2“ entwickelt hat, ist Rockstar Toronto das Studio, von dem am wenigsten bekannt ist.

Rockstar Vancouver Bearbeiten

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Das Logo von Rockstar Vancouver

Gegründet im Mai 1998 als Barking Dog Studios in Vancouver, British Columbia, Kanada, wurde das Studio im August 2002 von Take 2 akquiriert und umgetauft.

Einen Namen konnte sich das Studio mit „Homeworld: Cataclysm“ für Sierra, der „Half-Life-“Mod „Counter-Strike Beta 5“ für Valve und „Global Operations“ für Crave Entertainment und Electronic Arts machen. Seit der Übernahme durch Take 2 im Jahr 2002 arbeitete das Team an einem Projekt mit „militärischem Hintergrund“, mehr als diese Information ist allerdings nie erschienen.

Im Jahr 2006 wurde das Spiel „Bully (Canis Canem Edit)“ veröffentlicht: Der Titelheld muss verschiedene Abenteuer in seiner Schule bestehen, wie z.B. Lehrern Streiche spielen und seine Jugendliebe erobern. Zudem war Rockstar Vancouver der leitende Entwickler des 2012 erschienenen Titels „Max Payne 3“.

Im Juli 2012 gab Rockstar Games die Schließung des Studios bekannt. Die Mitarbeiter sollten in die Belegschaft von Rockstar Toronto eingegliedert werden.

Rockstar Vienna Bearbeiten

Rockstar Vienna Logo

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1993 in Hirtenberg, im Bezirk Baden in Niederösterreich, als neo-Software von Niki Laber, Hannes Seifert und Peter Baustädter gegründet, veröffentlichte das damals noch kleine Team sein erstes Projekt „Whale’s Voyage“, zu welchem im Jahr 1995 ein Sequel erschien.

Schon 1994 zog neo in den Business Park Vienna, um seine internationalen Chancen zu vergrößern, und veröffentlichte das Amiga-Kultspiel „Der Clou!“ (später auch in einer Version für MS-DOS). Ein Jahr später folgten mit „Prototype“, „Cedric“ und „Whale’s Voyage II“ (dem ersten neo-Spiel mit einer echten 3D-Engine) weitere Highlights in neos Portfolio.

1998 wagte sich neo an ein Spiel mit vorgerenderter aber umso prächtigerer 3D-Grafik: „Rent-A-Hero“, welches sich jedoch ebenso wie das 1999er Spiel „Die Völker“ mehr schlecht als recht verkaufte. 2000 wurde das Studio Teil der gameplay-Gruppe und begann „Der Clou! 2“ und das vielversprechende MMOG „Online Pirates“ zu entwickeln. Anfang 2001 wurde dann das Sequel zu „Der Clou!“ komplett in 3D veröffentlicht. Noch im selben Jahr akquirierte Take 2 neo und bescherte dem Team den ersten österreichischen Nummer-1-Hit in US-amerikanischen Spielecharts: „Max Payne Xbox“ – jedoch nicht ohne Wermutstropfen: „Online Pirates“ wurde ohne weitere Begründung eingestellt. Erst zwei Jahre später, zum zehnten Geburtstag neos, wurde das Studio in R* Vienna umbenannt.

Bis zu seiner Schließung war das Studio für weitere Umsetzungen von PlayStation-2- und PC-Spielen verantwortlich, wie die Xbox-Versionen von GTA III und Vice City und die Xbox- und PS2-Versionen von „Max Payne : The Fall of Max Payne“.

R* Vienna wurde am 11. Mai 2006 geschlossen. Die 97 Angestellten standen, laut eigenen Aussagen, am Morgen dieses Tages vor ausgetauschten Schlössern und konnten ihre Büros nicht mehr betreten. Bis dato gibt es noch keine genaue Auskunft oder Stellungnahme von Rockstar Games oder Take 2 Interactive zu dem Fall.

Bekannte Produkte Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

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