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Oracle (IV)

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Oracle Logo
800px-Oracle-GTA4-front
Der Oracle aus GTA IV (2008)
Kategorie Limousine
Bauart Viertürer
Sitzplätze 4 (Fahrer und 3 Fahrgäste)
Vorbild BMW E65
Details
Hersteller Übermacht
Wert 25.000 Dollar
Techn. Daten Top-Speed: 291 km/h [1]

Antrieb: Hinterradantrieb
Getriebe: Fünf-Gang-Schaltung
Gewicht: 1800 kg

Der Oracle XS, beim Einstieg jedoch nur Oracle (dt. Orakel) genannt, ist eine Limousine aus Grand Theft Auto IV, die von Übermacht hergestellt wird. Er ist dem BMW 7er E65 nachempfunden und wird mit dem Slogan „Automatic Arrogance“ (dt. Automatische Arroganz) beworben. Bedauerlicherweise hat er kein Navigationssystem, das ein Oberklassewagen wie er eigentlich haben sollte. Eventuell ist dies aber auch ein Fehler, denn der Oracle besitzt auf der Mittelkonsole einen großen Bildschirm, der an den Navi-Bildschirm seines Vorbildes, den 7er BMW angelehnt ist. Weitere optische Andeutungen sind unter anderem die aufgesetzt wirkende Heckklappe (siehe hier).

Der Oracle besitzt einen großen  Sechs-Liter-V12-Motor, der die schwere Karosserie trotz hohen Drehmoments nur mit einigem Anlauf beschleunigen kann. Die Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h scheint überragend und über dem Durchschnitt, wird allerdings so gut wie nie erreicht, da im fünften Gang der Beschleunigung deutlich Einhalt geboten wird und der Motor überfordert wirkt. Auch die Schadensresistenz scheint nicht ganz wie bei einem Oberklassefahrzeug zu sein, die Karosserie verformt sich schnell, ferner gibt der Motor nach relativ wenigen Fronttreffern bereits den Geist auf. Das Fahrwerk ist eher komfortabel ausgelegt, dennoch hart genug, um Kurven sowohl bei hoher als auch bei niedriger Geschwindigkeit gut zu bewältigen.

Es existiert auch ein Banden-Modell des Oracle, die vom McReary-Mob gefahren wird. Die wichtigsten Merkmale des Banden-Oracle sind ein vergitterter Kühlergrill, diverse Karosserieanbauteile, eine größere Auspuffanlage und die entfernten Schriftzüge.

Nur einige Versionen des Oracle XS besitzen ein Antiblockiersystem (ABS), welches man eigentlich in einer Oberklasselimousine als Standard erwarten würde.

Design Bearbeiten

Das (freundlich gesagt) eher gewöhnungsbedürftig-bullige Design polarisiert nicht nur beim Original, zumal sowieso das Blechkleid bis auf einige Details originalgetreu nachgearbeitet wurde. Hierzu vielleicht (nur für interessierte) eine kurze Geschichte: 1999 machte BMW auf der "Detroit Motor Show" mit einem futuristischen Allrad-Dieselcoupé, dem sog. x-coupé Furore. Das schon für die damalige Zeit futuristische Design, welches gegen alle gültigen Konventionen und Harmonien verstieß (und heute übrigens bei fast allen BMW-Modellen Verwendung findet), stammte aus der Feder des US-amerikanischen BMW-Chefdesigners Chris Bangle, und passte mehr zu jungen und flippigen Roadstern als zu eleganten Businesslimousinen. Dennoch entschied sich BMW dazu, die neue Gestaltungslinie in "abgemilderter Form" beim neuen 7er der Reihen E65/E66(Langversion) einzuführen. Hierfür ernteten die Münchner ebensoviel Hohn und Spott seitens der Konkurrenz, wie seltsamerweise hohe Absatzzahlen. In der späteren Modellhistorie wurde das Fahrzeug optisch nochmals überarbeitet, wovon später noch die Rede sein wird.

Die GTA IV-Version wurde nur minimal verändert, dennoch erkennt das geschulte Auge, dass der Wagen aus gleich zwei Modellen der E65er Reihe zusammengesetz wurde, nämlich aus der Facelift- und "Nichtfacelift"-Version.

Der wohl größte Designunterschied findet sich gleich an der Front. Hier sehen wir nicht die üblichen "Nieren", sondern ein durchgehendes Kühlerband. Am Original wurden die ,naja, fetten BMW-Nieren mit sehr dicker Chromumrandung bemängelt, hier wirkt der Lufteinlass beinahe zurückhaltend. Die Leuchten basieren nicht auf dem "Vor-Facelift-E65er", denn "Tränensäcke(rundliche Ausbuchtungen nach unten) finden sich hier ebensowenig, wie die berühmten "Waigel-Augenbrauen". die gelb verkleideten, über den Lichtern liegenden Blinker. Ebenfalls verändert wurden die Türgriffe, die jetzt, wie auch beim BMW X5-Verschnitt namens Rebla der Fall, als Schalengriffe in die Seitenlinie eingearbeitet sind, und eigentlich zu niedrig liegen. Je weiter man gen Heck kommt, desto mehr Ähnlichkeit entdeckt man mit dem Original, der obligatorische "Hofmeisterknick" stimmt perfekt, und auch das rundliche, aufgesetzt wirkende Heck lässt schon von weitem keine Zweifel zu: Das ist ein Bayer! lediglich die rote Lichtleiste wurde entfernt, und die Kennzeichenpartie mit Chromeintarsien und Rückfahrlichtern modifiziert. Im Innenraum gleicht er dem Erzrivalen aus Stuttgart (Schafter), er ist sozusagen ein Mix aus beiderlei Vorbildern, der in beiden Modellen stimmig wirkt. So kann man viele filigrane Details mit Niko`s Mordspielzeug (Scharfschützengewehr) erkennen, die eindeutig dem "Isarcruiser" zuzuordnen sind. Der große, aber leider nutzlose, Navi und Infotainmentbildschirm, die breite Mittelkonsole mit ihren Lufteinlässen und die bequem aussehenden schwarzen Ledersitze sind einige hiervon.

Fazit: Wer auf unauffällige und filigrane Spießbürgerlimousinen steht, greift besser zum Benefactor-Modell. Denn dieser Wagen ist etwas für den typischen neureichen Amerikaner. Großspuriger Auftritt und eine Mischung aus Funktionalität und Sportlichkeit, jedoch weniger Eleganz als am Vorgänger prägen das Auto. Dank seiner großzügigen Proportionen wirkt alles am Fahrzeug groß und respekteinflößend. Alles in allem ein Mix, zu dem es nur zwei Meinungen gibt : TOP oder FLOP!

Fundorte Bearbeiten

Oracle Plakat

Das Werbeplakat für den Oracle

GTA IV, The Lost and Damned und The Ballad of Gay Tony Bearbeiten

  1. Oft in Star Junction anzutreffen, Algonquin
  2. Oft in The Exchange anzutreffen, Algonquin
  3. Als Banden-Version in Steinway anzutreffen, Dukes

GTA IV Bearbeiten

  1. Während der Mission Harboring a Grudge
  2. Während der Mission Easy as can be
  3. Während der Mission Taking in the Trash
  4. Während der Mission Pest Control

The Lost and Damned Bearbeiten

  1. In der Mission First Impressions (schwarz)

The Ballad of Gay Tony Bearbeiten

  1. Während der Mission Dropping in...
  2. Während der Mission Going Deep (21 Stück)

Trivia Bearbeiten

  • Auf der Heckklappe des Oracle steht „Oracle XS“, in Bezug auf den Sentinel XS, ein Modell aus den 80ern der GTA-Serie, der ebenfalls auf einem 7er BMW basiert.
  • Im Oracle sind die Radiosender The Journey und Liberty City Hardcore beim Einsteigen standardmäßig voreingestellt.
  • Ray Boccino, Lyle Rivas und Patrick McReary besitzen jeweils einen Oracle.
  • Der Name des Wagens lehnt möglicherweise an das BMW-Oracle-Racing-Team, ein Segelteam des America’s Cup, an.
  • Die Werbeplakate des Oracle, die man überall in der Stadt findet, sind eindeutig den echten Werbeplakaten von BMW nachempfunden.
  • Auf dem Lenkrad des Wagens befindet sich fälschlicherweise das Logo von Benefactor.
  • Der Wagen sieht seinem Vorbild (BMW 7er E65) sehr ähnlich. Während nahezu die komplette Seiten- und Heckpartie unverändert übernommen wurde, unterscheidet sich die Front lediglich durch die Scheinwerfer und den Kühlergrill.

Galerie Bearbeiten

  • Die Front- und Seitenansicht
  • Heck- und Seitenansicht
  • Die Banden-Version des Oracle vom McReary-Mob
  • Textur der Aufschriften und Bildmarken.
  • Der Beta-Oracle

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. GTAIV.net
Oracle in der GTA-Serie
Oracle (IV) | Oracle (V)

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