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Lachgaseinspritzung

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Nitro boost 06.jpg

CJ in einem Savanna – nicht serienmäßig...

Die Lachgaseinspritzung (auch Nitro genannt) existiert in Grand Theft Auto: San Andreas und Grand Theft Auto: The Ballad of Gay Tony und sorgt bei einem Fahrzeug für eine bessere Beschleunigung und höhere Endgeschwindigkeit. Im Gegensatz zu TBoGT, in dem nur während der Mission This Ain’t Checkers Fahrzeuge mit Nitro anzutreffen sind, lässt es sich in SA ganz leicht nachrüsten. Er lässt sich aber nicht bei allen Fahrzeugen nachrüsten, sondern nur bei jenen, die man in den drei Werkstätten in San Andreas (Loco Low Co., TransFender und Wheel Arch Angels) tunen lassen kann. Für Motorräder stehen deshalb (abgesehen vom „Alle Autos haben Nitro“-Cheat) weder der Nitro-Boost noch die Tuningwerkstätten überhaupt zur Verfügung.

Nachrüsten

Für die meisten Autos werden drei Varianten angeboten: zweifacher, fünffacher und zehnfacher Nitro-Boost, was nicht bedeutet, dass der zehnfacher Nitro-Boost zehnmal so stark ist, sondern, dass man insgesamt zehn Mal die Zusatz-PS einsetzen kann – danach ist der Tank leer. Vorzeitiges Nachtanken ist leider nicht möglich. Versucht man es doch und der Tank ist noch nicht ganz leer (beispielsweise nach acht Anwendungen bei einem zehnfachen Nitro-Boost), erkennt das Spiel einen schon installierten zehnfachen Nitro-Boost und verweigert die erneute Installation. Man muss also erst ganz leer fahren oder eine andere Nitro-Boost-Variante installieren lassen. Auch beim Pay’n’Spray wird der Tank nicht nachgefüllt. Allerdings wird der Tank automatisch nachgefüllt, wenn man in einer Tuningwerkstatt andere Änderungen vornimmt. Es empfiehlt sich grundsätzlich zum Nitro-Boost auch die Hydraulik zu kaufen, denn sie bedeutet bei Sportwagen das Tieferlegen des Fahrzeugs und sorgt mithin für eine bessere Straßenlage.

Anwendung

Nitro boost 03.jpg

CJ wechselt auf die Überholspur

Zum Aktivieren des Nitro-Boosts drückt man einfach die Feuern-Taste und sofort stehen einem für zwanzig Sekunden (das entspricht 20 Spielminuten) etliche Pferdestärken mehr zur Verfügung. Aber wie so oft hat dieses an und für sich gute Feature auch seine Schattenseiten. Sinnvoll einsetzen kann man den Nitro-Boost eigentlich nur auf langen, geraden Strecken oder welchen mit nur mit wenigen und sehr flachen Kurven, denn beim Beschleunigen in einer Kurve übersteuern alle Fahrzeuge mit aktiviertem Nitro-Boost so sehr, dass sie sich meist auch durch heftiges Gegensteuern nicht mehr unter Kontrolle bringen lassen, man wird also gezwungen, vom Gas zu gehen. Dies schränkt die sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten erheblich ein. Wenn der Nitro-Boost abgebrannt ist, muss man eine halbe Spielstunde warten, bis man ihn erneut aktivieren kann, da sonst wahrscheinlich der Motor überhitzt. Das erneute Drücken der Feuern-Taste hat in dieser Zeit keine Auswirkung, es sei denn, man steigt aus dem Fahrzeug aus und unmittelbar danach wieder ein, dann ist der zusätzliche Geschwindigkeitsschub direkt wieder einsatzbereit. Diese 20 Spielminuten Lachgaseinspritzung sind übrigens absolut, das heißt, sie lassen sich auch durch Gaswegnehmen nicht verlängern, einmal aktiviert, läuft die Zeit.

Optik und Akustik

Während des Fahrens mit Nitro-Boost-Unterstützung schießen lange, weiße bis zyanfarbene Flammen aus dem Auspuff. Außerdem wird die vorbeirasende Landschaft durch Geisterbilder (erzeugt durch einen Video-Delay) unscharf. Lustigerweise tritt dieser Effekt schon beim Beschleunigen ein und nicht erst bei Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit (im Gegensatz zu ungetunten Sportwagen, die diesen simulierten Tunnelblick nur bei wirklich hohen Geschwindigkeiten zeigen). Untermalt wird der ganze Effekt durch ein leises Rauschen im Leerlauf und ein aggressives Fauchen beim Gasgeben.

Im Spiel

Nitro boost 04.jpg

Ein getunter Elegy beim Monsterstunt

Immer wenn man ihn braucht ... genau ... steht er einem nicht zur Verfügung. So kann man leider nur das erste aller Straßenrennen High Stakes, Low-Rider mit eigenem (eventuell getunten) Fahrzeug starten. Die Fahrzeuge, die einem sonst zur Verfügung gestellt werden, haben grundsätzlich keinen Nitro-Boost an Bord. Und man findet auch im normalen Verkehr (abgesehen vom besagtem Cheat) nie Autos, die schon vom Vorbesitzer getunt wurden, eine Ausnahme bilden hier die Taxis, falls man schon im Besitz einer gültigen Taxi-Lizenz ist. Andere Verkehrsteilnehmer haben (und benutzen demnach auch nie) keine Lachgaseinspritzung; das bleibt alleine Carl Johnson vorbehalten und natürlich Michelle, wenn er ihr das Steuer überlässt. In der Mission Test Drive benutzt Cesar den Nitro-Boost (und man tut gut daran, es ebenfalls zu machen). Sehr praktisch, beziehungsweise unverzichtbar ist der Nitro-Boost für manche Monsterstunts, die sich sonst nur mit der NRG-500 absolvieren ließen.

Weblinks

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