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Der Injection (dt. Injektion = Einspritzung, Bezeichnung für einen Motorentyp) ist ein leichtes Geländefahrzeug aus Grand Theft Auto V, der auf einem Baja Bug basiert und von Bürgerfahrzeug hergestellt wird.

Design

Da der Injection auf dem real existierenden Baja Bug basiert, handelt es sich auch bei dem Fahrzeug im Spiel um einen komplett modifizierten VW Käfer T1 von 1949, was man besonders gut an den zweigeteilten „Brezelfenstern“ erkennen kann. Im Gegensatz zum Käfer wirkt der Injection jedoch etwas kantiger und besitzt wesentlich geradere Linien.

Ferner fehlen ihm die käfertypischen seitlichen Trittbretter. Motorhaube (bzw. Kofferraumdeckel) und Kotflügel, sowie die auf Funktionalität ausgelegten Scheinwerfer und Heckleuchten sind komplett selbst gebaut oder von anderen Fahrzeugen entnommen.

Auffallend ist ansonsten der massige Frontstoßfänger mitsamt Unterbodenschutz, sowie der verchromte Röhrenkäfig, der den freiliegenden Motor schützt.

Marke Eigenbau ist zudem die Einzelradaufhängung des Wagens, die sofort mit ihren verchromten Stoßdämpfern auffällt. Als eines von nur wenigen Fahrzeugen besitzt der Injection vorne andere Räder als hinten. Während hinten breite Schaufelradreifen prangen, welche gutes Vorankommen auf sandigen Oberflächen gewährleisten sollen, sind vorne vergleichsweise schmale Reifen mit eher wenig Profil montiert.

Die Innenausstattung ist, aus Gewichtsgründen eigentlich untypisch, komplett vorhanden. Zwar wirkt sie etwas heruntergekommen, doch mit Sportsitzen und einem Sportlenkrad ausgestattet, scheint sie den Anforderungen noch gerecht zu werden. Auch die verchromten Außenspiegel wirken bei einem solchen Fahrzeug eher hinderlich.

Jeder Injection hat (entgegen dem Foto auf SouthernSanAndreasSuperautos.com) eine leicht ausgeblichene, abgenutzte Lackierung, die auch nicht bei Los Santos Customs ausgebessert werden kann und darauf hinweist, dass der Wagen bereits einige Geländetouren hinter sich hat. Zudem kann der Injection entweder mit Doppelauspuff oder mit großer, bajatypischer Antenne und einem einzelnen, nach oben ragenden Auspuff angetroffen werden.

Performance

Der Injection fährt auf Asphalt erstaunlich gut. Er beschleunigt dank geringem Gewicht gut und erreicht eine passable, jedoch bei diesem Fahrzeug überraschende Höchstgeschwindigkeit.

Nicht ganz so gut, oder zumindest nicht ganz so simpel scheint das Handling des Wagens. Aufgrund des geringen Gewichts an der Front des Wagens untersteuert er nicht eben selten, jedoch kann er mit gezieltem Einsatz von Handbremse und Gas, auffallend gut als Drifter missbraucht werden.

Auch alles andere als einfach scheint der geringe Radstand des Wagens. Zwar ist er dadurch zum einen wesentlich wendiger als sein radikalerer Bruder, jedoch liegt er auch wesentlich unruhiger auf der Straße, sodass man recht schnell die Kontrolle über das Gefährt verlieren kann.

Im Gelände ist der Injection wie erwartet absolute Spitzenklasse. Im Gegensatz zu anderen Geländefahrzeugen ist der Wagen nicht einfach nur gedacht, um etwa durch den Busch zu holpern, sondern viel eher um mit Höchstgeschwindigkeit über Dünen, Felsen und Feldwege zu bügeln – und das ist mit ihm auch durchaus möglich. Die weiche Federung gleicht praktisch alle Unebenheiten, die sich dem Fahrzeug in den Weg stellen aus und die starken Stoßdämpfer sorgen dafür, dass es dabei nicht wie ein Gummiball durch die Botanik hoppelt. Die massigen Reifen graben sich durch den feinsten Wüstensand und durch das geringe Gewicht des Wagens, insbesondere der Front, fällt der fehlende Allradantrieb gar nicht auf. Mit gezieltem Einsatz des Gaspedals lassen sich mit dem Injection Berge besteigen, die mit anderen Vehikeln unbezwingbar erscheinen. Einzig und allein der geringe Radstand und der vergleichsweise hohe Schwerpunkt machen ihn etwas schwerer zu meistern als der Dune Buggy.

In puncto Robustheit ist der Injection an sich eher von trauriger Gestalt. Die weit ausgestellten und durch die abgesägten Kotflügel kaum geschützten Räder verkeilen sich schon nach wenigen Unfällen in den Radläufen und lassen sich durch Beschuss kinderleicht zerstören, wobei das Fahrzeug ohne Reifen praktisch unfahrbar wird. Einzig und allein der freiliegende Motor ist erstaunlich robust.

Durch etwas mehr Panzerung und kugelsichere Reifen lässt sich der kleine Krabbler jedoch in ein wahres Monster verwandeln. Der Fahrer selbst ist durch die recht kleinen Fenster und das flinke Wesen des Wagens recht gut geschützt. Insbesondere von hinten durch das kleine Doppelfenster ist es praktisch unmöglich, erschossen zu werden.

Fazit: Ohne Modifikationen sicher nicht wirklich schlecht, aber immer noch schwer zu beherrschen und in Schießereien nicht zu gebrauchen. Mit etwas Übung und investierten Dollars jedoch eines der vielseitigsten Autos des Spiels und, wieder im Gegensatz zum Dune Buggy, durchaus als flinker Raider in Missionen und anderen Feuergefechten einsetzbar.

Statistik im Social Club

Blanko herstellerlogos gtav bf BF Injection
Icon SC Tempo Tempo
72%  
Icon SC Beschleunigung Beschleunigung
57%  
Icon SC Bremsleistung Bremsleistung
20%  
Icon SC Traktion Traktion
56%  


Fundorte

Grand Theft Auto V

  1. Meist vor der Treppe zum Dock des Sonar-Suchdienstes, Paleto Cove
  2. Auf dem McKenzie-Feldhangar und -Flugfeld, Joad Lane Ecke Seaview Road, Grapeseed
  3. Auf Sandy’s Gas Station, Alhambra Drive Ecke Marina Drive, Sandy Shores
  4. Oft in der Grand-Senora-Wüste anzutreffen

Grand Theft Auto Online

  1. Für 16.000 Dollar auf southernsanandreassuperautos.com erhältlich

Trivia

  • Der Injection bricht mit einer langen, seit GTA III bestehenden Tradition. Erstmals wurde statt eines Buggys ein Baja Bug als Vorbild verwendet. Der Unterschied besteht darin, dass Buggys in der Realität nur ein verkürztes VW-Käfer-Fahrgestell mit einem völlig neuen Aufbau verwenden. Beim Baja Bug wurde hingegen der komplette Käfer umgebaut. Der Injection im Spiel hat dennoch eine Art Vorfahr: den Big Bug aus Grand Theft Auto 2 sowie den BF-Injection aus Grand Theft Auto Advance.
  • In einer Beta-Version des Spiels gab es den Injection offensichtlich auch als saubere, nicht verrostete oder ausgeblichene Version. Diese Version kann man unter anderem auf SouthernSanAndreasSuperautos.com sehen – jedoch nicht erstehen (siehe Galerie).
  • Der Injection hat dasselbe Motorengeräusch wie der Dune Buggy und der Surfer.
  • Ab und zu kann man hören, wie sich Hinterwäldler über das Funkgerät verständigen.
  • Der Autor Alan McClean scheint einen Injection zu besitzen. Zumindest lässt ein auf seinem Lifeinvader-Profil veröffentlichtes Bild diesen Schluss zu (siehe Galerie).

Galerie

  • Der Injection in der Front- und Seitenansicht
  • Heck- und Seitenansicht
  • Die saubere Version ist nicht beschaffbar
  • Die andere Version mit Funkantenne
  • Alan McClean lehnt an einem Injection
  • Ein Injection auf einem Next-Gen Screenshot
Der BF Injection in der GTA-Serie
BF Injection (III) | BF Injection (VC) | BF-Injection (A) | BF Injection (SA) | BF Injection (LCS) | BF Injection (VCS) | Injection (V)

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