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Hydra (SA)

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Hydra
Hydra, Verdant Meadows, SA
Hydra, im Hangar von Verdant Meadows
Kategorie Militärfahrzeug
Bauart Flugzeug
Sitzplätze 1
Vorbild McDonnell Douglas AV-8 Harrier II
General Dynamics F-16
Details
Wert 45.000 Dollar
Techn. Daten Top Speed: 200 km/h

Von 0 auf 100 km/h: 16,0 m/s
Antrieb: zwei Triebwerke
(laut Spieldateien Allrad)
Getriebe: Ein-Gang-Manuell
Gewicht: 9.000 kg
Motortyp: Benziner
Schadensrisiko: 75 Prozent

Mit wärmesuchenden Raketen und Täuschkörpern bewaffnet

Der Hydra-Kampfjet, den es in Grand Theft Auto: San Andreas zum ersten und bis jetzt auch zum einzigen Mal zu bestaunen gab, ist ein Senkrechtstarter und das bisher schnellste Fortbewegungsmittel des ganzen GTA-Universums. Die Hydra ist mit normalen und hitzesuchenden Raketen – ähnlich einer Sidewinder – bewaffnet (siehe Steuerung).

Prinzipiell angelehnt ist die Maschine an die McDonnell Douglas AV-8 Harrier II, unter anderem der spezielle Aufbau mit untenliegendem Lufteinlass und das Cockpit basieren auf der General Dynamics F-16.

Diese Militär-Geheimwaffe wird nach Vertical Bird an mehreren Stellen von San Andreas freigeschaltet. Sie gehört außerdem zur Belohnung für ein zu 100 Prozent absolviertes Spiel. Dann steht sie auf dem Dach von Sweets Haus. Ab einem Vier-Sterne-Fahndungslevel wird man mit solchen Kampfjets vom Militär verfolgt, solange man sich in einem Luftfahrzeug befindet.

Die Hydra ist das einzige Flugzeug, das senkrecht nach oben fliegen kann, ohne wegen Schubkraftabnahme wieder in Richtung Boden zu fallen.

Steuerung Bearbeiten

  • Gestartet wird der Kampfjet entweder mit nach unten gerichteten Düsen wie ein Hubschrauber oder man dreht die Düsen nach hinten und startet wie ein gewöhnliches Flugzeug. Nach dem senkrechten Abheben kann man die Düsen nach hinten schwenken und waagerecht weiterfliegen. Es empfiehlt sich hier, den Jet ein klein wenig nach hinten zu neigen, während man die Schubdüsen in waagrechte Position bringt. So kann man einen unnötigen Höhenverlust bei der Transition vermeiden und schneller Höhe gewinnen, was besonders in Städten vorteilhaft ist. Die Düsen betätigt man in der PlayStation-2- und Xbox-Version mit dem rechten Analog-Stick (nach oben drücken lässt die Düsen nach hinten, nach unten drücken die Düsen nach unten drehen). Bei der PC-Version dreht man die Düsen mit Num8  nach hinten und mit Num2 nach unten.
  • Bei PlayStation 2 und Xbox werden die Raketen mit der Ps p l1- bzw. X360 lb butt-Taste abgefeuert, für wärmesuchende Raketen muss vorher zusätzlich die Ps p r1- bzw. X360 rb butt-Taste gedrückt werden. Am PC werden die Raketen mit Strg links gestartet und bei Betätigung der Leertaste wird die Hitzesuche-Funktion aktiviert. Werden die Raketen normal betätigt, feuert die Hydra zwei davon geradeaus unter den Flügeln ab. Wird vorher ein Ziel anvisiert, werden die Raketen einzeln abwechselnd vom linken und rechten Flügel aus gestartet.
  • Wird man von einer feindlichen, wärmegelenkten Rakete verfolgt (andere Hydras oder die Boden-Luft-Abwehr des Easter-Basin-Marinestützpunkts oder der Area 69), kann die Maschine hell gleißende, wärmeausstrahlende „Köder“ (sogenannte Flares, zu Deutsch: Täuschkörper) zur Ablenkung ausstoßen, um nicht selbst Ziel der Raketen zu werden (Ps circle-Taste bei der PlayStation 2, X360 b butt-Taste auf der Xbox und Strg rechts auf dem PC). Die Flares stößt man am besten dann aus, wenn man eine Rakete direkt hinter sich hat. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Rakete „den Köder schluckt“, am größten.
  • Das Fahrwerk der Hydra lässt sich einfahren (PlayStation 2: Ps p r3-Taste, PC: Zahlentaste 2).

Vor- und Nachteile Bearbeiten

  • Pictogram voting support Pro
  • Im Gegensatz zu einem Hubschrauber ist die Hydra gleich nach dem Einsteigen abflugbereit. Beim Hubschrauber muss der Rotor erst eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen.
  • Die Hydra benötigt lange nicht so viel Platz wie ein Helikopter, der mit seinem Rotor an gefühlt jedem zweiten Baumstamm und Laternenmast anschlägt, und schnelles Abheben unmöglich macht.
  • Die Hydra ist ein ideales Fluchtfahrzeug, man hebt senkrecht ab, dreht die Düsen nach hinten und lässt seine Verfolger hinter sich.
  • Pictogram voting oppose Contra
  • Die Steuerung kann Anfängern Probleme bereiten. Insbesondere das senkrechte Abheben ist reine Übungssache, da wenn man nach dem Start einfach die Düsen nach hinten dreht, meist abstürzt (außer man hat genug Höhe zum Abfangen). Abhilfe schafft es, nach dem Start die Hydra nach hinten zu kippen und dann erst die Düsen zu drehen. Man sollte sie am besten schräg stellen.
  • Auch die hohe Geschwindigkeit verlangt etwas Übung. So muss man schnell reagieren, um Gegenständen auszuweichen. Häufig kommt es vor dass die Texturen von Objekten (vor allem vom hohen Bäume) erst sehr spät oder gar nicht geladen werden, sodass man ungewollt gegen die Hindernisse fliegt und daraufhin in einer spektakulären Explosion außer Gefecht geht.

Fundorte Bearbeiten

  1. An Bord des Flugzeugträgers, Easter Basin, San Fierro (ebenfalls nach Vertical Bird)
  2. Am westlichen Hangar, Verdant Meadows, Bone County (nach Vertical Bird)
  3. In der Area 69, Bone County (auch nach Vertical Bird) (zwei Stück)
  4. Nach einer 100-Prozent-Absolvierung des Spieles auf dem Dach von Sweet Haus, Ganton, Los Santos
  5. In der Mission Vertical Bird
  6. In der Flug-Herausforderung Military Service
  7. Wenn man bei einem Fahndungslevel von vier Sternen in einem Luftfahrzeug ist, verfolgt sie den Spieler (nicht zu beschaffen). Dann kann man sich einen echten Luftkampf mit seinen Verfolgern liefern, wie man es in der Mission Vertical Bird lernt.
  8. Mit dem Cheat:
    1. Ps triangle Ps triangle Ps square Ps circle Ps cross Ps p l1 Ps p l1 Ps dpad down Ps dpad up (PlayStation-2-Version)
    2.  JUMPJET (PC-Version)

Bilder Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Auf einem der Flügel steht „DMA56“ – „DMA Design“ war das Entwicklungsstudio von GTA, bevor das zu Rockstar North umbenannt wurde.
  • In Grand Theft Auto IV sollte es eine moderne Version der Hydra geben, die Fighter hieß.
  • Der P-996 Lazer in Grand Theft Auto V entspricht einer modernen Version der Hydra, besitzt jedoch keine Täuschkörper und kann auch nicht senkrecht starten.
  • Auf der Nase steht auf beiden Seiten die Zahl 46.
  • Werden die Raketen normal betätigt, feuert die Hydra zwei davon geradeaus unter den Flügeln ab. Wird vorher ein Ziel anvisiert, werden dir Raketen einzeln abwechselnd vom linken und rechten Flügel aus gestartet. Außerdem kann sie zielgerichtete Raketen nicht so schnell abfeuern, wie normale Raketen.
  • Das Ausstoßen der Täuschkörper kann man nur knapp über dem Boden beobachten, dann sieht man, dass unten aus dem Rumpf ein hell leuchtender kleiner Zylinder „herausfällt“.
  • Nach dem Abschuss der Täuschkörper sollte man sofort nach links oder rechts abdrehen und auch die Flughöhe ändern, sonst klappt die Täuschung nicht.
  • Wenn man die Schubdüsen nach hinten dreht, das Fahrwerk aber ausgefahren lässt, gibt es keinen Schubstrahl.
  • Wenn man mit der Hydra senkrecht nach oben startet, ergreifen alle in der Nähe befindlichen Leute panisch die Flucht. Startet man geradeaus, ist dies nicht der Fall.
  • In Zeros Modellbau-Shop wird ein Modell der Hydra angeboten (→ siehe „Bilder“).
  • Obwohl die Hydra ein Kampfjet ist, steigt der Protagonist während des Fluges „ganz normal“ aus. Einen Schleudersitz hat die Hydra demnach nicht, trotzdem klappt das unplanmäßige Aussteigen gut.

Siehe auch Bearbeiten

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