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Grand Theft Auto: San Andreas – The Introduction

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Grand Theft Auto: San Andreas – The Introduction ist ein 21-minütiger Machinima-Film, der von Rockstar Games produziert wurde und mit der Special Edition und der offiziellen Soundtrack-CD ausgeliefert wird. Es ist eine ausführliche Einleitung bis zu dem Punkt, an dem das Spiel startet.

Grand Theft Auto San Andreas - The Introduction21:18

Grand Theft Auto San Andreas - The Introduction

Teil 1 Bearbeiten

Ballas Einleitungsszene

Die drei Ballas

Los Santos Bearbeiten

(Tenpenny und Pulaski kommen aus einem Haus heraus und bewegen sich in Richtung Polizeiwagen)

  • Frank Tenpenny: Ich hab gewusst, dass dieser Fettsack sich unserer Meinung anschließen würde.
  • Eddie Pulaski: Ja, klar, wenn wir ihm klarmachen, was für ’ne Wahl er hat. Sag mal, Frank, was zum Teufel machen wir mit diesem Hernandez, der bald bei uns im Team ist?
  • Tenpenny: Genau dasselbe wie letztes Mal. Entweder spielt er unser Spielchen mit oder er hat ein Problem wie dieses übergewichtige Arschloch dahinten. Wenn ich du wäre, würde ich mir gar keine Sorgen machen, Pulaski. Über Pendelbury sollten wir uns Gedanken machen. Wenn er das tut, womit er uns droht, wird die Scheiße am Dampfen sein.
  • Pulaski: So ist es. Hey Frank, wie wär’s jetzt mit was zu rauchen?

(sie fahren davon. Die Kamera schwenkt rüber zu einigen Ballas, die in einer Gasse kiffen)

  • Ballas 1: Hey, lass mich mal ziehen, Homie.
  • Ballas 2: Nur zu, Homie.
  • Ballas 1: Mann, was soll denn das für ’n Scheiß sein? Mann, hast du nichts Vernünftiges zu rauchen?
  • Ballas 2: Das ist kein Scheiß, Homie. Das ist der Stoff.
  • Ballas 1: Scheiß drauf, Mann!
  • Ballas 2: Bist du sicher, dass du das durchziehen willst?
  • Ballas 1: Mann, wenn ich’s dir doch sage. Die Grove Street ist so was von am Ende. Die hat keine Chance mehr.
  • Ballas 2: Aber wir legen uns da mit OGs an, Mann. Bist du dir sicher, dass wir uns da nicht ein wenig übernehmen?
  • Ballas 1: Bleib ganz ruhig, Mann. Wenn uns jemand dumm kommt...

(zieht seine Waffe)

  • Ballas 1: Pusten wir ihn weg.
  • Ballas 2: Klar doch.
  • Ballas 1: Mann, die Grove Street ist nicht mal mehr ’ne richtige Gang, Homie. Die ist tot und das weiß sie auch. Die Zeiten ändern sich. Und dieser Shit auch...

(holt Drogen raus)

  • Ballas 1: Der verändert jeden, Mann. Sogar OGs wollen was von dem Shit... und loyale Kunden.
  • Ballas 2: Du hast wohl recht. Dieser Shit verändert alles, oder?
  • Ballas 1: Sei dir da mal sicher. Gehen wir, Homie.

(Schalte in Ryders Haus. Ryder ist am Bügeln)

  • Lance „Ryder“ Wilson: So seh ich das auch, Mann. Ich muss meine Zukunft selbst in die Hand nehmen, Homie.
  • Melvin „Big Smoke“ Harris: Das solltest du wirklich, Homie. Es geht doch immer nur um die Zukunft. Du weißt, dass ich voll und ganz hinter dir stehe, oder, Homie?
  • Ryder: Klar. Wie sieht das aus, Mann?
  • Big Smoke: Ja, ja, cool. Mann, so wie ich das sehe, haben wir keine andere Wahl. Aber nicht, dass wir uns jetzt Sorgen machen müssten, oder so. Du hältst ’nem Penner die Knarre an den Kopf und der Penner tut, was du willst, egal ob er ein Trottel oder ein Weiser ist. Man will es nicht riskieren, eine Kugel ins Hirn geballert zu bekommen, wenn man’s verhindern kann. Und wenn bei uns dabei auch noch die Kasse klingelt, ist das okay.
  • Ryder: Da braucht es schon mehr als ’ne Kugel im Kopf, um mich zu stoppen.
  • Big Smoke: Ohne Zweifel, Homie.

San Fierro Bearbeiten

(an einem abgelegenen Ort. T-Bone Mendez schlägt jemanden zusammen)

  • T-Bone Mendez: Du spuckst es jetzt sofort aus, Homie. Sag’s mir! Sag mir lieber, was ich wissen will.
  • Mike Toreno: Hey, Mendez!

(T-Bone hält inne)

  • Toreno: Komm schon, das genügt.
  • Mendez: Alter Wichser. Ich denke, dieser Dreckskerl ist eine verfluchte Ratte, Kumpel. Ich kann’s doch sogar riechen.
  • Toreno: Ich glaube, wir riechen etwas ganz anderes. Er wird jetzt nicht den Mund aufmachen.
  • Mendez: Was sollen wir machen, Kumpel?
  • Toreno: Ich glaube, wir haben einen Käufer unten in Los Santos.
  • Mendez: Por cuánto, Kumpel? Wie viel?
  • Toreno: Ist noch nicht klar. Klingt aber nach ’nem großen Ding. Bis zu 100 Kilo pro Monat, kein Risiko.

(Torenos Handy klingelt, er geht ran und T-Bone macht sich wieder am Typen zu schaffen)

  • Toreno: Hallo. Ja. Ja. Ja, Sie haben richtig gelesen. Es tut mir leid, dass es Ihnen so vorkommt. Ja. Nein. Ja. Völlig unkonventionell, ja.
  • Mendez (redet mit dem halb toten Typen): Na los. Gib’s mir, Mann.
  • Toreno (weiterhin am Telefonieren): Wann haben Ihre Methoden überhaupt schon einmal Erfolg gehabt? Wann? Hey, ich kenn Leute, die sind wegen Ihnen drauf gegangen, also verarschen Sie uns besser nicht, okay? Es ist wichtig, dass alles glatt läuft. (leise) Ich hab viel Arbeit darin investiert, sie vertrauen mir jetzt. Ja. Nein, Sie können nicht mit dieser Scheiße rumspielen und dabei nicht dreckig werden. Das weiß doch jedes Kind. Sogar Sie, okay? Ich muss jetzt Schluss machen.

(Toreno wendet sich wieder T-Bone Mendez zu, der immer noch mit dem Typen beschäftigt ist)

  • Toreno: Mendez! Hör zu, das war der Käufer. Wir müssen die Produktion aufstocken. Wir denken hier nicht groß genug, okay? Meine Connections in Panama können uns alles liefern, was wir brauchen, unberührt! Aber du musst alles dafür in die Wege leiten. Also warum hörst du nicht auf, mit deinem Freund hier rumzutanzen und machst dich an die Arbeit, ja? Häh?
  • Mendez: Mann, scheiß drauf.

(Toreno geht und T-Bone schleppt die Leiche weg)

  • Mendez: Ich muss diesen Wichser hier wegschaffen. (zum Toten) Du wiegst ganz schön viel für ’ne verdammte Leiche, Mann.

(wieder in Los Santos. Ein paar Grove Street Mitglieder spielen Würfel)

  • Sean „Sweet“ Johnson: Das Baby braucht Windeln!

(die Würfel rollen)

  • Alle zusammen: Oh!
  • Sweet: Mist!
  • Big Smoke: Hey, Kumpel, wir verlieren Gebiete, Mann.
  • Sweet: Quatsch. Wir stehen nur zu unseren Prinzipien, Homie.
  • Big Smoke: Aber unsere Prinzipien machen uns zum Gespött der Leute, Mann. Jeden Tag gewinnen die Ballas an Einfluss, während du und ich Einfluss verlieren. Du und ich werden ärmer, Mann!
  • Sweet: Mann, das geht vorüber. Wie immer.
  • Big Smoke: Oh, wie du meinst, Mann!

(OG Loc stößt dazu)

  • Jeffrey „OG Loc“ Cross: Mann, wer hat schon mal von ’nem Gangsta-Rapper gehört, der Jeffrey heißt, Mann?
  • Big Smoke: Hey Jeffrey, Mann, du versaust uns das Spiel, Mann!
  • OG Loc: OG Loc! Das nenn ich ’nen Gangster-Namen, Mann. Wie Sweet oder Big Smoke.
  • Big Smoke: Jeffrey, du bist kein Gangster.
  • Sweet: Mann, du legst dich nie für die Grove ins Zeug. Du bist ’n Freund, aber kein Gangster.
  • OG Loc: Mann, ich schwör, Homie. Ich schwör!
  • Sweet: Okay, cool! Jetzt zieh Leine, du versaust mir mein Spiel.
  • OG Loc: Weißt du, was? Ich beweis euch allen, was für ’n Gangster ich bin. Ihr werdet euch noch wundern!
  • Sweet: Jeffrey, geh aufs College, Mann! Mach was aus dir. Ich und der Fettsack haben unsere Leben versaut. Wir haben falsch gemacht, was nur ging, Mann. Wir sind Produkte der Natur. Sei kein Trottel, Mann. Mach uns stolz. Tu mal was anderes, Baby.
  • OG Loc: Aber ich bin ein Gangsta-Rapper! Das ist meine Berufung, Homie!
  • Big Smoke: Guck mal, Mann: Tu, was du willst, aber sieh zu, dass du hier verdammt noch mal wegkommst.
  • Sweet (lacht): Nein, Mann, sei woanders ’n Gangster, Baby.
  • OG Loc (geht): Leckt mich doch!
  • Big Smoke (zu Sweet): Das hier ist kein abgewichster Spielplatz, Mann. Das hier ist genau der richtige Ort, um ordentlich Kohle zu machen.
  • Sweet: Ich hab alles, was ich brauch. Mann, ich dachte, wir wollen was für das Viertel tun und nicht die Families auseinander bringen, Mann. Wir sind hier in der Grove Street, Nigger. Würfel jetzt!
  • Big Smoke: Wo du gerade von Familien-Zusammenhalt sprichst, mal was von CJ gehört?
  • Sweet: Wir sprechen nicht mehr miteinander. Er führt sein eigenes Leben.
  • Big Smoke: Was... was... was? Wie lange ist Brian jetzt schon tot, häh? Fünf Jahre?
  • Sweet: Ja, CJ ist seit fünf Jahren scheintot. Mann, ich hab zwei meiner Brüder verloren, Mann. Einer wurde ermordet und einer hat sich davon gemacht, dieser dreckige Arsch.
  • Big Smoke: Du bist ein echter Gangster, Mann, aber du laberst echt Scheiße. Guck mal, CJ ist...
  • Sweet: CJ macht sich an der East Coast zum Trottel der Nation. Er soll verdammt noch mal in der Hölle schmoren.

Liberty City Bearbeiten

(Rotlichtbezirk: Carl Johnson versucht einige Autos zu öffnen, doch sie sind verschlossen)

  • Carl „CJ“ Johnson: Verdammt, Scheiße!

(ein Auto hält direkt neben CJ an. Er begibt sich zur Fahrerseite und öffnet schnell die Tür. Er schlägt den Fahrer)

  • Fahrer: Oh!
  • CJ: Raus aus dem Wagen!

(schmeißt den Fahrer auf die Straße)

  • Fahrer: Was zum...
  • CJ: Raus! Jetzt!

(steigt in den Wagen und fährt los Richtung Saint Mark’s und telefoniert mit seinem Handy)

  • CJ: Jo. Hey, was geht, Mann? Hier ist CJ. Ja. Ich verstehe dich. Meinen Dad hab ich nie gekannt, aber mein Bruder war immer damit beschäftigt, mein Leben zu versauen. Ja, dafür ist doch die Familie da. Was soll’s? Ich hab das, was du wolltest. Ich soll zur Werkstatt kommen? Nein, nein. Ich muss diesen Scheiß erstmal loswerden, Mann. Ist ’n bisschen zu heiß, die Sache. In Ordnung, cool. Bis dann.

(legt auf. Schalte in Salvatore Leones Büro in St. Mark’s)

  • Salvatore Leone: Also, Johnny, du willst fünf Millionen von mir haben?
  • Johnny Sindacco: Ich will Ihnen helfen, ein Vermögen zu machen, Mr. Leone. Mein Vater will unsere Organisationen vereinigen.
  • Salvatore: Die Sindaccos und die Leones? Unmöglich. Seit deine Kollegen meinen Cousin kalt gemacht haben. Hey, du kennst mich. Geschäft ist Geschäft. All der private Kram ist Unsinn. Ich würde gerne über diesen Scheiß hinwegsehen. Wo waren wir?
  • Johnny Sindacco: Äh, Sie waren... darüber hinwegzusehen?
  • Salvatore: Nein, ich sagte, ich würd’s gerne und du wolltest fünf Millionen Dollar von mir haben. Also, lass mich das mal verstehen. Ich mach bei deinem Casino mit, nehme mir den dritten Anteil zusammen mit deiner Organisation und den Forellis, dann beschließe ich, dass ihr Jungs über meine Investitionen verfügen könnt?
  • Johnny: Bingo!
  • Salvatore: Ja. Ja. Du musst wirklich denken, meine Mutter, Gott habe sie selig, hat mit einem anderen gevögelt, anstatt meines Vaters. Willst du damit sagen, meine Mutter ist ’ne Schlampe, die mit Idioten schläft?

(einer von Salvatores Bodyguards steht auf und kommt Johnny Sindacco nahe. Johnny steht auf)

  • Johnny: Nein, natürlich nicht, Mr. Leone. Ich mache Ihnen nur ein Angebot. Um ehrlich zu sein, ich hatte Ihre Absichten falsch verstanden. Es tut mir aufrichtig leid. Vergeben Sie mir.

(Salvatore steht auf)

  • Salvatore: Setz dich oder ich schneide dir persönlich die Kehle durch!

(Johnny setzt sich)

  • Salvatore: Du kleiner Schwanzlutscher. Jetzt, wo Sonny Forelli über ganz Florida verstreut liegt, glaubst du, du könntest zusammen mit mir gemeinsame Sache in dieser Stadt machen? Du zeigst mir keine Achtung. Du beleidigst meine Familie. Dein Vater? Der ist nicht mal dazu in der Lage, meinen Arsch abzuwischen. Ich würde ’nen Elefanten ficken, bevor ich’s mit deiner Mutter treiben würde. Wie fühlt sich das an?
  • Johnny: Mr. Leone, ich glaube, Sie verstehen das falsch...
  • Salvatore: Hey, du bist ein guter Junge. Ich... ich bin nur ein dummer Trottel. Was weiß ich schon? Nichts. Eigentlich weniger als nichts. Du kriegst dein Geld.
  • Johnny: Echt?
  • Salvatore: Wenn du mir die Buchführung überlässt.
  • Johnny: Wissen Sie, Mr. Leone, das können wir nicht machen.
  • Salvatore: Dann hab ich’s doch so gemeint. Deine Mutter ist ’n verfluchter Transvestit. Ich hab ’ne Idee: Wie wär’s mit einer dritten Person? Einer Unparteiischen. Er hält den Laden am Laufen und wir zusammen halten ihn am Laufen.
  • Johnny: Das können wir nicht machen, Mr. Leone. Wir haben da bereits ’nen Typen.
  • Salvatore: Werdet ihn los. Zeig mir genau, inwiefern meine Organisation da mitmischt.

Teil 2 Bearbeiten

Fort Carson Bearbeiten

(vor dem Fort Carson Medical Center: Ken Rosenberg kommt aus dem Gebäude heraus und führt ein Selbstgespräch)

  • Ken Rosenberg: Ich brauch kein Kokain. Ich brauch kein Kokain. Ich brauch kein Kokain. Koks ist für Schwache. Koks ist für Schwache. Ich bin stark. Ich bin stark! Gewinner gewinnen und Verlierer fliegen auf die Nase und nageln Huren. Ich habe meine Zukunft voll im Griff! (schnieft) Ich brauch ’nen Job. Das Gesetz hat mich praktisch vor die Tür gesetzt. Aber ich hab mich im Griff. Ich hab’s geschafft. Ich bin clean! Ich bin cleaner als ’n neuer Toilettensitz. Ich brauch kein Kokain! Ha! Ha! Ha... (streckt den Daumen aus, um mitgenommen zu werden) Ich könnt ’nen fahrbaren Untersatz gebrauchen. Ah, ist das beschissen.

Los Santos Bearbeiten

(Tenpenny telefoniert lehnend an seinem Streifenwagen)

  • Tenpenny: Hör mir mal zu, Junge: Du bist mir scheißegal, deine Gesetze sind mir scheißegal, deine Freunde sind mir scheißegal. Menschen, die mir in die Quere kommen, sind gearscht. Jetzt hast du doch dein Geld. Du hast es dankend angenommen.

(Pulaski stößt hinzu, er kommt gerade vom Donutladen)

  • Tenpenny: Ich werde dir lebenslang auf die Pelle rücken, Junge. Du bringst mir absolut gar nichts, Junge. Vielleicht sollte ich dich lieber gleich um die Ecke bringen? (zu Pulaski) Eddie, besorg uns Auftragskiller.
  • Pulaski: Kein Problem.
  • Tenpenny (wieder am Hörer): Hast du das gehört? Zitterst du schon? Du bist kurz davor, zehn Meter von deinem Körper entfernt aufzuwachen, Junge. Mach, was wir vereinbart hatten. Oh, du denkst, du kannst mich in den Dreck ziehen? Häh? Aber davon halte ich nichts. Tu, was du machen sollst! Noch diese Woche!

(legt auf)

  • Pulaski: Alles in Ordnung, mein Freund?
  • Tenpenny: Freund? Ich bin dein Vorgesetzter, vergiss das nicht! Aber ja, alles in Ordnung.
  • Pulaski: Also wird er’s machen?
  • Tenpenny: Hab ich nicht gesagt, dass alles in Ordnung ist?

(sie steigen ins Auto)

  • Pulaski: Holen wir jetzt den Jungen ab?
  • Tenpenny: Ja. Weihen wir den kleinen Bastard in alles ein.

(die Kamera schwenkt kurz auf den grünen Sabre, der aus einer Garage gefahren wird. Dann geht es weiter zu Ken, der bei Las Venturas an einem Fernsprecher telefoniert)

  • Ken: Ah, ja. Tommy Vercetti, bitte. Sagen Sie ihm, Ken Rosenberg ist am Apparat. Ken Rosenberg. Sie haben noch nicht von mir gehört? Wer sind Sie bitte? Ken Rosenberg. Ro-sen-berg! Oh! Oh, wirklich? Sie haben ihm gesagt, dass ich angerufen habe? Weil ich undankbar war, will er jetzt nicht mehr mit mir reden? Holen Sie ihn sofort an den Hörer! Hallo? Hallo? Verdammt!

(er legt auf)

Salford, England Bearbeiten

(Kent Paul beendet gerade ein Telefongespräch, Maccer ist auch da. Sie befinden sich in einem Aufnahmestudio)

  • Kent Paul: Ich hab die Unterschrift! Ich bin nun der stolze und rechtmäßige Manager der Gurning Chimps. (zu Maccer) Du gehörst mir, Maccer. Du gehörst mir! Es hat mich 50.000 Pfund gekostet, dich aus dem Vertrag rauszukaufen. Du bist wie ein Rennpferd oder wie eine Nutte. Der Banker kann kommen. Endlich, mein Sohn, endlich!
  • Maccer: Ist das geil, Alter. Komm her! Umarm mich!
  • Kent: Komm her!

(sie umarmen sich)

  • Maccer: Ich liebe dich, Junge. Ich liebe dich. (sie sind immer noch am Umarmen) Das ist ein ganz neues Gefühl für mich.
  • Kent: Sehr schön, mein Sohn. Ein paar Gefühle für jemand anderen zu empfinden tut ja niemanden weh. (sie sind immer noch am Umarmen) Äh, toll. (Paul will sich loskriegen, doch Maccer umarmt weiter). Ja, lass mich jetzt los. Du schwitzt.
  • Maccer: Wow! Die Bräute blenden mich. Mein Schwanz braucht dringend ’ne Massage!
  • Paul: Wie viele Bräute hast du denn schon flachgelegt?
  • Maccer: 19. Na los! Gib ihnen was! Hast du kein Bier, Pablo?
  • Kent: Nein! (Maccer geht, Paul leise) 50.000 Pfund für diesen nördlichen Penner.
  • Maccer: Amerika! Amerika! Ich kann kaum noch warten!

Liberty City Bearbeiten

(CJ spaziert durch eine Gasse im Rotlichtbezirk. Ein Mann kommt an ihm vorbei, der in die andere Richtung geht. CJ dreht sich blitzschnell um, zieht eine Pistole und drückt den Mann gegen die Wand)

  • CJ: Rück deine Kohle raus, Mann!
  • Mann: Alles klar, Mann, alles klar.

(er gibt CJ seine Brieftasche)

  • Mann: Hier, Mann, da hast du sie.
  • CJ: Yeah.
  • Mann: Komm schon, Mann, bitte erschieß mich nicht.

(CJ schlägt ihm die Pistole an den Kopf und schlendert weg)

  • CJ: Was ’n Drecksack!

Bone County, San Andreas Bearbeiten

(zwei Männer sind am Graben)

  • Mann 1: Hey, wie geht’s deiner Alten?
  • Mann 2: Sie ist ’ne Verschwenderin. Seit wir in Venturas wohnen, will sie nur noch... zocken, zocken, zocken. Ich hab mehr Glück an den Tischen.
  • Mann 1: Ja, glaub ich dir. Hey, gib mir mal die Hand von dem Typen, ja?
  • Mann 2: Ja.

(sie hören auf zu graben. Mann 1 beugt sich über eine Leiche auf dem Boden)

  • Mann 2: Warum haben wir Mickey eigentlich umgelegt? Er war immer loyal.
  • Mann 1: Keine Ahnung, ging wohl ums Geld.
  • Mann 2: Oh, Mann.

(steigt aus dem Loch)

  • Mann 2: War er bestechlich, oder was?
  • Mann 1: Nee, er war sauber. Ein bisschen zu sauber vielleicht.

(sie heben die Leiche hoch)

  • Mann 2: Darum mussten wir es tun. Oh, ich steig rein.
  • Mann 1: Tja, er deklarierte eben zu viel Geld, also musste ein Neuer her. Hey, ich hab gehört, dass die Leones unseren Bossen Geld geliehen haben.
  • Mann 2: Die Leones?

(sie legen die Leiche auf dem Boden ab)

  • Mann 1: Ja.
  • Mann 2: Die sollen sich von hier fernhalten. Wir hassen die Leones.
  • Mann 1: Ich weiß. Das meinte ich ja auch zu Johnny, aber er meinte, sie bräuchten das Geld.

(sie stoßen die Leiche ins Loch)

  • Mann 2: Buona notte, Drecksack.
  • Mann 1: Tja, Mickey wird jetzt beerdigt, also muss ein Neuer her. So ’n Gangster. Dann, wenn er Scheiße baut...
  • Mann 2: Graben wir wieder ein Loch.

(nimmt die Schaufel in die Hand)

  • Mann 1: Genau. Hey, hast du das von Bobby aus dem Osten gehört?
  • Mann 2: Nein, was?
  • Mann 1: Er ist jetzt ’ne Schwuchtel. Ist das zu fassen?
  • Mann 2: Oh, allmächtiger Herr im Himmel, was es nicht alles gibt!
  • Mann 1: Minchia!

(Mann 2 beginnt, die Leiche mit Erde abzudecken)

Liberty City Bearbeiten

(in Salvatores Büro: Johnny betritt das Zimmer)

  • Johnny: Okay, es ist soeben eine Stelle freigeworden. Wir haben unseren Teil der Vereinbarung eingehalten.
  • Salvatore: Dann sind wir im Geschäft. Willst du was trinken?
  • Johnny: Nein, nein, danke, ich habe keinen Durst. Okay, wer soll dieses Casino für uns führen?
  • Salvatore: Hey, was wir brauchen, ist ein richtiger Trottel, ’nen Typen, den wir herumschubsen können. Es gibt da so ’nen Anwalt, der mal unten in Florida für die Forellis gearbeitet hat. Ich hab gehört, er sucht ’nen Job. Ist grad aus der Reha gekommen, oder so.
  • Johnny: Ja, nehmen wir den.
  • Salvatore: Ich ruf ihn mal an.
  • Johnny: Gut.
  • Salvatore: Hey...

(sie geben sich die Hand)

  • Salvatore: Vermassle das nicht, mein Junge.

Los Santos Bearbeiten

(der grüne Sabre fährt durch eine Gasse. Nächste Szene: Tenpenny und Pulaski sitzen in ihrem Wagen in Pershing Square, als Hernandez angelaufen kommt)

  • Pulaski: Du bist der Neue, oder?
  • Jimmy Hernandez: Ja, ich habe drei Jahre lang als Streifen-Cop gearbeitet und mir ist klar geworden, dass es in Los Santos nur ein Verbrechen gibt: das Bandenverbrechen. Darum wollte ich zu C.R.A.S.H.
  • Pulaski: Steig ein, Junge.

(Hernandez steigt in den Wagen. Das Auto setzt sich in Bewegung)

  • Hernandez: Einmal wurde ich zu einem Fall gerufen, wo es um häusliche Gewalt ging. Da ist also dieser junge Kerl, ja, nicht älter als 20, der seine Frau zusammengeschlagen hat. Klarer Fall, oder? Männer schlagen keine Frauen. Dann kommt heraus, dass die Frau den ganzen Tag Drogen nimmt und ihre Kinder fast verhungern gelassen hätte. Was soll ich in so einer Situation machen? Ich könnte den Typen einbuchten und die kleinen Kinder mit ihrer drogensüchtigen Mutter zurücklassen. Oder ich lass den Typen auf freiem Fuß, damit er weiter seine Frau zusammenschlagen kann. Ich mein, das ist ein raues Pflaster da draußen.
  • Tenpenny: Häusliche Gewalt?
  • Hernandez: Ja, ja. Heftige Angelegenheit, Mann.
  • Tenpenny: Ja, klar. (zu Pulaski) Pulaski, fahr rechts ran.

(Pulaski fährt an den Bürgersteig)

  • Tenpenny: Ich schlag mich jeden Tag mit Drogendealern, Gangstern und Irren herum, die alle nach viel Geld aus sind. Keiner von denen scheut sich davor, mich, dich oder unser aller Familien umzulegen, wenn sie denken, es hilft ihnen weiter. Das nenn ich heftig, im Gegensatz zu häuslicher Gewalt, Mann.
  • Hernandez: Das meinte ich damit nicht. Ich wollte lediglich...
  • Tenpenny: Mir ist scheißegal, was du gemeint hast. Du meintest, ’ne drogensüchtige Frau sei eine schwierige Situation für dich. Wie zum Teufel soll ich dir vertrauen, wenn du so leicht verwirrt bist?
  • Hernandez: Hey, ich bin ein guter Cop.
  • Tenpenny: Scheißegal, ob du ein guter Cop bist, Junge.
  • Pulaski: Du musst die Straßen unter Kontrolle haben, diese scheiß Gangster unter Kontrolle haben, die da überall lauern.
  • Hernandez: Ich weiß!
  • Tenpenny: Und du würdest alles dafür tun?
  • Hernandez: Ja, alles!
  • Tenpenny: 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr musst du auf der Hut sein. Wir versuchen, so viele Gangster wie möglich zu kriegen.
  • Hernandez: Ja, ich weiß.
  • Tenpenny: Das heißt aber auch, mal ein paar davonkommen zu lassen.
  • Pulaski: Und manchmal musst du Sachen machen, auf die du nicht stolz bist, weil du stark und clever genug bist, um zu verstehen, was abgeht.
  • Hernandez: Ja, ich weiß.
  • Tenpenny: Du weißt überhaupt nichts. Verzieh dich aus dem Auto, Kumpel.

(Hernandez steigt aus. Der grüne Sabre durchfährt eine Gasse in Ganton)

Las Venturas Bearbeiten

(im Caligula’s Casino. Ken sitzt gemütlich auf dem Schreibtisch. Plötzlich betritt Salvatore mit einem Bodyguard das Zimmer. Der Mafiaboss ist sauer)

  • Salvatore: Drehst du hier etwa Däumchen?

(Ken springt vom Schreibtisch)

  • Rosenberg: N... nein! Ich wollte nur... wissen Sie, mich in das Zimmer einfühlen.
  • Salvatore: Dann weißt du jetzt ja, wie’s ist. Sitzt hier rum und faulenzt... die Sindaccos haben mich um fünf Millionen erleichtert und du scherst dich ’nen Dreck darum. Häh?
  • Ken: Nein, das stimmt nicht. Ich habe mit Johnny gesprochen. Er hat mir alles erklärt.
  • Salvatore: Oh, du hast mit Johnny gesprochen?
  • Ken: Ja, er kam vorbei...
  • Salvatore: Du hast mit ihm gesprochen, hm?
  • Ken: Ja!
  • Salvatore: Bist du ihm auch auf den Sack gegangen, du scheiß Verräter? Du gehörst mir, nicht ihm! Ich stehe gut dazu, dich gleich hier zu erledigen, du Judas, du Ratte!
  • Ken: Entschuldigen Sie, Sir, ich dachte, das wäre der Auftrag!
  • Salvatore: Oh, du dachtest, das wäre der Auftrag? (zu seinem Bodyguard) Mike, mach die Tür zu.

(Mike schließt die Tür. Salvatore holt eine Pistole raus und zielt damit auf Ken)

  • Salvatore: Ich bin der Auftrag! Ich und das Geld. Und ich will es zurück haben, und zwar schnell. Wenn Johnny Sindacco, der Wichser, dir zuzwinkert, will ich davon wissen. Du wirst schon ’nen Weg finden, mir das Geld wiederzubeschaffen. Oder etwa nicht?
  • Ken: Doch! Doch! Werde ich!

(Salvatore steckt die Waffe weg und Ken setzt sich wieder)

  • Salvatore: Und Kopf hoch. Mach was Lustiges. Das ist schließlich ein Casino, kein Kloster. Scheiße, das Gespräch mit Johnny, dem Wichser, war unterhaltsamer als dieses hier. Na los, hol mir was zu trinken.

(Ken steht auf)

  • Salvatore: Lächeln, du Penner!

Los Santos Bearbeiten

Gray-Imports-Lagerhaus (Pulaski tritt auf Ralph Pendelbury ein, der auf dem Boden liegt. Tenpenny und Hernandez schauen zu)

  • Pulaski (schreit): Wen verrätst du jetzt, häh?
  • Tenpenny: Eddie, entspann dich, Mann.
  • Pulaski: Das Arschloch atmet noch.
  • Tenpenny: Ich weiß. Hernandez... bring’s zu Ende.

(hält Hernandez eine Waffe hin)

  • Hernandez: Komm schon. Bitte! Ich will das nicht machen!
  • Tenpenny: Wie war das?
  • Hernandez: Ich kann’s einfach nicht.
  • Tenpenny: Hey, ich dachte, wir hätten uns verstanden.
  • Hernandez: Der Wichser ist ’n Cop, Mann!
  • Pulaski: Jetzt nicht mehr.
  • Tenpenny: Wie war das mit ‘Ich würde alles dafür tun’?
  • Hernandez: Ich weiß!
  • Tenpenny: Auf welcher Seite stehst du? Auf seiner oder meiner?
  • Hernandez: Auf deiner, Frank!
  • Tenpenny: Dann sei ein Mann. Leg ihn um oder ich leg dich um.

(Hernandez nimmt die Waffe an sich. Er zögert)

  • Pulaski: Na los, mach es! Drück ab!

(Hernandez erschießt den Cop)

(wieder ist der grüne Sabre im Bild. Zwei Ballas fahren mit ihm auf das Haus der Johnsons zu. Sie eröffnen das Feuer in Form eines Drive-by-Shootings. Beim Wegfahren werden sie von Grove-Street-OGs beschossen, aber aufhalten kann sie keiner mehr. Sweet rennt ins Haus)

  • Sweet: Nein! Oh, Scheiße! Fuck!

(Kendl rennt in Richtung Haus)

  • Kendl: Oh, Mum! Mum! Nein! Nein! Nein!

(Sweet verlässt das Haus und hält seine Schwester auf, damit sie nicht ins Haus rennt)

  • Sweet: Komm her, Baby!
  • Kendl: Mum! Nein! Verdammte Scheiße! Nein!

(einige Zeit vergeht. Kendl sitzt weinend auf den Stufen des Hauses, Sweet telefoniert)

  • CJ (durchs Telefon): Sweet? Was geht? Was willst du?
  • Sweet: Du solltest nach Hause kommen. Es geht um Mum. Sie ist tot, Bruder.

(Cut zu CJ, der in einem Auto sitzt und seinen Kopf schüttelt. Auf dem Bildschirm steht: Willkommen in San Andreas)

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