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Autotest (IV)

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V.l.n.r.: Sultan RS, Comet, Coquette

Eine Frage, die sich jeder Spieler* sicher schon mal gestellt hat, „Welches Auto nehme ich fürs Rennen?“, kann man schlichtweg nicht schnell und einfach beantworten. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, als dass man sagen könnte: „Nimm den Turismo, dann klappt’s unter Garantie!“ Man muss sich fragen, wie viel Verkehr sein wird, welches Wetter man erwarten kann, welche Strecke man wählt, welche Gegner man hat und wie erfahren man selbst ist. So ist es zum Beispiel völlig witzlos, einem Anfänger einen Sultan RS in die Hand zu drücken, schließlich kann man das Auto während des Rennens nicht „mal eben“ reparieren lassen. Und mit einem Banshee wird man bei Regen kaum einen Blumentopf gewinnen. So muss man auch nicht jedes Rennen als Überfahrer beenden. Nehmen wir als Beispiel das Flughafenrennen in Dukes, das kann man in fünf Minuten mit dem Comet gewinnen, aber man kann es genauso gut in sechs Minuten mit dem Washington schaffen. Star Junction geht in knapp sieben Minuten mit einem Turismo oder in achteinhalb Minuten mit dem Bus – gewonnen ist gewonnen.

*im Einzelspieler-Modus

Anfänger oder fortgeschritten?

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V.l.n.r.: Turismo, Banshee, Sabre GT

Da steht er nun endlich in voller Pracht vor dir, der Traumwagen. Er war schwer zu bekommen, ist schnittig, schön und schnell. Du startest das Rennen und am Ende der ersten Runde raucht er schon – jetzt kannst du das Rennen auch gleich abblasen, das wird er nicht überleben. Du musstest frustriert feststellen, dass ein schneller Wagen alleine noch keinen Sieger macht. Und jeder schnelle Wagen hat seine Tücken! Hier hilft auch nicht Weiterlesen, hier hilft nur fahren, fahren, fahren. Aber womit? Als Fahranfänger macht man so viele Fehler, dass es eigentlich kaum eine Rolle spielt, mit welchem Wagen man verliert. Im eigenen Interesse sollte man vielleicht ein Fahrzeug wählen, was einiges aushält, da Kollisionen das vordergründige Problem darstellen werden. In jedem Fall sollte das Beginner-Auto ABS haben, da man sonst, ohne den richtigen Bremspunkt zu kennen, ständig gegen Hausmauern oder Leitplanken kracht. Zu leicht sollte das Auto auch nicht sein und ein möglichst straff abgestimmtes Fahrwerk sollte es haben. Letzter Punkt ist gerade in Grand Theft Auto IV die reinste Lachplatte, denn wenn man San Andreas gewohnt ist, ist in Liberty City auf einmal jeder Wagen zu weich gefedert!

Welcher ist der Beste?

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V.l.n.r.: Infernus, Super GT, Cognoscenti

Der beste Wagen ist in jedem Fall der, den man am besten beherrscht. Die Chance, ein Rennen mit einem Mittelklassewagen wie zum Beispiel Romans Taxi zu gewinnen (falls ihr damit vertraut seid), ist wesentlich höher, als wenn ihr in den ungewohnten Infernus steigt. Der Infernus ist zwar schneller, aber auch schneller kaputt, weil man mit dem ungewohnten Wagen oft unnötige Unfälle verursacht. Leider sind Einsatzfahrzeuge bei Straßenrennen nicht gerne gesehen, ansonsten könnte man den Streifenwagen, oder noch besser den N.O.O.S.E.-Patriot, empfehlen. In ein Taxi kann man gut ausweichen, wenn man mal auf dem Kopf gelandet ist, aber in aussichtsreicher Position liegt und das Rennen in jedem Fall beenden will. Oberklasselimousinen sind meistens gut geeignet, um Rennen zu gewinnen, sie sind oft schwer aber trotzdem schnell, stabil gebaut und haben trotz des hohen Gewichts und der Zugeständnisse an Komfort eine exzellente Straßenlage.

Die Geschwindigkeit

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Der schnellste: Comet

Wenn man die Fanseiten durchstöbert, fällt einem immer wieder die Vehemenz auf, mit der (letztlich auch hier) über die Höchstgeschwindigkeit verschiedener Autos heftig gestritten wird. Dabei ist für ein Rennen keine Eigenschaft eines Autos (von der Farbe mal abgesehen) unwichtiger als die maximale Geschwindigkeit. Kein Rennen hat ausreichend lange Geraden, als dass die erreichbare Höchstgeschwindigkeit länger als auch nur ein paar wenige Sekunden gefahren werden könnte. Bei vielen Rennen kann man sie gar nicht erreichen. Viel wichtiger ist:

Die Beschleunigung

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Der Spritzigste: Sultan RS

Hat man einen antrittsschnellen Wagen, ist das für den Sieg die halbe Miete und auch das nur aus einem Grund: Man kann mit exzellenter Beschleunigung so viel Vorsprung herausfahren, dass man hin und wieder eine Kurve verpassen, oder auch schon mal einen mittelschweren Unfall überstehen kann, ohne gleich aussichtslos ins Hintertreffen zu geraten. Vermeidet man die gröbsten Fehler, ist selbst ein Auto mit mittelprächtiger Beschleunigung völlig ausreichend.

Das Gewicht

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Ein Leichtgewicht: Futo GT

Natürlich spricht es gegen einen leichten Wagen, dass Gegner ihn abdrängen und so Unfälle provozieren können, aber jedes Kilogramm Gewicht geht auch zu Lasten des Handlings und der Beschleunigung. Entweder findet man also ein Auto, was einen annehmbaren Kompromiss bietet, oder man versucht, sich aus Rangeleien herauszuhalten. Wer Spaß daran hat, nimmt sich einen extra schweren Wagen und drängt seine Gegner ab.

Das Handling

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Sehr wendig: Turismo

Der Bau eines Autos und dessen Abstimmung stellen immer nur einen Kompromiss dar; das perfekte Auto gibt es nicht, höchstens das den Umständen entsprechend perfekte, das optimale Auto. Hat man einen sehr wendigen Wagen, der um die Kurven flitzen kann, muss man in Kauf nehmen, dass bedingt durch den kurzen Radstand und das geringe Gewicht, die Geradeauslaufeigenschaften und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten schlecht sind. Umgekehrt kommt ein schweres Auto mit langem Radstand zwar nur langsam um enge Kurven, dafür fährt er auf langen Geraden wie von selbst und steckt auch mal eine Bodenwelle klaglos weg, ohne gleich abzuheben.

Die Traktion

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Der Ruhige: Cognoscenti

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Gut im Regen: Sabre GT

Die beste Straßenlage hat (theoretisch zumindest) ein Brett. Daher kommt auch der unter Sportwagenfahrern so beliebte Ausdruck „wie ein Brett auf der Straße liegen“, wenn es darum geht, das Fahrwerk und dessen Eigenschaften ihrer Boliden sinnbildlich zu beschreiben. In dem Moment aber, wo man vier Räder an das Brett schraubt, gehen die Probleme los. Statt einer planen Fläche hat man auf einmal nur noch vier winzig kleine Flächen, die Kontakt mit der Straße haben, die Reifen. Je breiter die Reifen sind, desto besser die Fahreigenschaften in Kurven. Für hohe Geschwindigkeiten wären wiederum möglichst schmale Reifen gefordert. Will man Komfort und weich sitzen, schaukelt das Auto wie ein Tretboot in Seenot, wenn es schnell durch enge Kurven geht. Hat man hingegen eine harte Fahrwerksabstimmung, spürt des Fahrers Rücken jeden überfahrenen Bordstein. Nun gut, Letzteres kann der Computerfahrer noch am ehesten ignorieren, trotzdem gibt es genug Autos in Liberty City, die so weich gefedert sind, dass man meinen könnte, die Ingenieure hätten Kugelschreiberfedern verwendet. Und Vorteile hat eine weiche Federung auch im Rennen. Man kann klaglos über selbst hohe Bordsteinkanten fahren und das Auto schluckt die Straßenunebenheiten (manchmal auch die neben der Straße) einfach, ohne dass man sich deswegen Sorgen machen muss. Autos, die auf Rennwagen getrimmt sind, die können hier Probleme bekommen.

Die Haltbarkeit

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Nicht totzukriegen: Patriot

Hat ein Auto viel Blech, also ein hohes Gewicht, scheint das bei Zusammenstößen von Vorteil zu sein, zumindest ist der Schaden beim Unfallgegner oft größer als bei einem selbst. Die Schussresistenz ist bei Rennen gegen den Computer egal, hier geht es ausschließlich um Zusammenstöße. Die Sportwagen halten generell nicht soviel aus, wie ein Auto der Oberklasse oder ein Geländewagen. Einen leichten Vorteil bei Frontalzusammenstößen haben Wagen mit Heckmotor, sie qualmen etwas später. Aber die Schadensresistenz wird als Eigenschaft auch meist überschätzt, denn wenn er schon schwarz qualmt, hat man vermutlich so viele schwere Unfälle hinter sich, dass man sowieso nicht an erster Stelle liegt, was soll’s also?

Die Bremsen

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Schneller Bremser: Ruiner

Das Wichtigste zum Schluss. Nichts ist so rennentscheidend wie die Bremsen und deren akkurate Beherrschung. Hat ein Auto kein ABS, kann man beim harten Bremsen nicht mehr lenken, hat man einen Wagen mit schlechten Bremsen erwischt, muss man so rechtzeitig in die Eisen gehen, dass ein etwaiger Vorteil beim Beschleunigen dadurch leicht wieder zunichte gemacht wird. Rennen gewinnt man beim Bremsen, nicht beim Gasgeben. So kann ein schwerer Wagen mit ausgezeichneten Bremsen den Startnachteil in der ersten Kurve wieder wettmachen, wenn die Computergegner allesamt an der Kurve vorbeisegeln.

Die Sportwagen

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Sehr beliebt, schnell und gut: der Infernus

Das erste, was einem bei Straßenrennen einfällt, sind die Sportwagen. Ob nun der Comet, der Super GT, oder der Turismo, der Infernus, der Banshee oder die Coquette, alle sind sie hervorragend dazu geeignet, Rennen zu bestreiten und zu gewinnen – na gut, die Ludenschleuder eingeschränkt, trotzdem zählt sie zu den Sportwagen. Sie sind alle relativ leicht und haben theoretisch zumindest hervorragende Handlingeigenschaften. In der Praxis jedoch ähneln die Fahrer darin oft genug den „fliegenden Männern in ihren tollkühnen Kisten“. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Erfahrung dazu, mit diesen Diven zurechtzukommen. Sie neigen alle mehr oder weniger zum Untersteuern, was für einen geübten Fahrer leicht auszugleichen ist – die Handbremse ist ein unverzichtbarer Hebel für Kurvenfahrten am Limit. Beherrscht man diese Technik nur unzureichend, kracht es meistens. Alle sind recht empfindlich bei Bodenwellen und Hügeln und heben gerne ab.

Die beiden „leichter“ zu beherrschenden dieser Klasse dürften der Turismo und der Infernus sein, am diffizilsten ist sicherlich das Handling der Coquette. Der Super GT wäre mit besseren Bremsen sicherlich wirklich super und der Banshee bekommt Abzüge bei Schlechtwetter. Der Comet ist der schnellste von allen, ist für die Bestnote aber etwas zu weich gefedert, das liegt mit Sicherheit an der Anpassung für den amerikanischen Markt.

Die Möchtegernsportwagen

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Nicht zu unterschätzen, der Sentinel

Von allen Autos dieser „Klasse“ wie dem Futo, dem Sentinel, dem Feltzer, dem Ruiner, dem Blista Compact oder dem Sultan RS seien drei besonders erwähnt. Zum einen der Sultan RS, dervon allen Autos in GTA IV die beste Beschleunigung aufweist, aber dafür leider etwas schwierig im Handling ist (kein ABS) und zum zweiten der Ruiner, der ein sehr ausgewogenes Fahrverhalten hat und der somit das Prädikat des besten Anfängersportwagens bekommt. Er ist schnell, hat gute Bremsen und verzeiht einem noch am ehesten kleinere Fahrfehler. Und auch wenn man Angst hat, dass sich Niko im Futo bei jeder Unebenheit mit dem Schädel an der Fahrzeugdecke aufschlägt – er ist recht leicht zu kontrollieren.

Die Muscle-Cars

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Das Schaukelpferd, der Stallion

Der Sabre GT, der Tampa, der Stallion und der Dukes. Waren doch diese Wagen schon in San Andreas schwer zu steuern, hat sich das nicht gebessert. Sie schwimmen und schaukeln, sie schunkeln und schlingern, dass es eine wahre Pracht ist. Für einen Anfänger sind sie das reinste Grauen. Ein Lichtblick ist, dass sie beim Rennen oft gegen einen antreten, dementsprechend leicht ist es dann auch, solch ein Rennen (in einem vernünftigen Auto) zu gewinnen. Falls man hingegen schon ein routinierter Fahrer ist, sollte man sich den Sabre und den Stallion noch einmal näher ansehen, denn die Features, die einem Anfänger das Fahren erschweren, kommen einem routinierten Fahrer zugute und auf einmal sind die beiden gar nicht mehr so schlecht, im Gegenteil. Mit den Autos lässt sich in Liberty City jeder Computer-Gegner locker schlagen. Man muss sich an die Fahrweise aber erst gewöhnen, belohnt wird man mit einem satten, grollenden Sound, den sonst kein Wagen hat.

Die Oberklasse

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Ein Flüsterauto, der Washington

Auch wenn es ungewohnt klingt, die Oberklasse hat es in sich. Schwer, schwerfällig, behäbig, bequem, das verbindet man mit Cognoscenti und Co. Das stimmt auch soweit alles, aber die Vorteile, die diese Wagen bieten, machen in vielen Situationen die Nachteile wieder wett. Versucht ein Gegner, einen mit seinem Turismo von der Straße zu schubsen, während man selbst in der Stretch-Limo sitzt, kann man nur müde lächeln und vielleicht sagen: „Netter Versuch, aber besorg dir mal ein Auto!“ Habt ihr bei Rennen also oft Malaise mit Gegnern, ist der Griff zur Oberklasse in Erwägung zu ziehen. Zwar sind Oberklasselimousinen meist komfortabel ausgelegt, sprich, recht weich gefedert, so verrichten doch zahlreiche elektronische Helfer dort ihren Dienst, sodass sie in der Regel ein recht annehmbares Handling, auch gerade bei hohen Geschwindigkeiten haben. Sie sind meist sehr stabil, liegen sicher auf der Straße, sind recht unempfindlich gegen holprige Straßenbeläge und Bodenwellen und neigen nur bei wirklich überhöhten Geschwindigkeiten zum Über- oder Untersteuern. Außerdem können sie oft besser mit widrigem Wetter umgehen. So zieht man unbeirrt seine Kreise, während die Gegner um einen herum schlittern, schleudern und zerschellen – keine schlechte Methode, um ein Rennen zu gewinnen.

Motorräder

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NRG 900 Racing Replica

Oh weh, für die meisten Spieler, die das Handling aus San Andreas gewohnt waren, ist die Motorradsteuerung in GTA IV ein Grauen. Erfahren mussten das die meisten nach der ersten Nahtoderfahrung bei einem schlimmen Motorradunfall. Nicht nur dass man sterben kann, war eine neue Erfahrung, nein, es brauchte auch noch viel weniger, um überhaupt zu stürzen. Spieler, dessen erstes GTA gleich GTA IV war, haben damit weniger Probleme, sie kennen es nicht anders. Und natürlich ist es reine Gewöhnungssache. Man kann mit jedem Motorrad die Rennen gewinnen, sogar mit dem Motorroller, gar kein Problem. Die NRG-900 scheint natürlich prädestiniert zu sein, um damit zu gewinnen, aber man muss sich immer vor Augen führen: Je schneller man fahren kann, desto schneller muss man auch fahren, um zu gewinnen. Unter dem Gesichtspunkt kann ein Faggio sogar besser sein.

Motorräder in TLaD

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Die Reisschüssel – Hakuchou

Für Motorradfans unter den GTA-Spielern ist das Add-on The Lost and Damned ein wahrer Segen und was die Motorradsteuerung betrifft, gab es einige gravierende Änderungen, die dem Handling insgesamt zugutekommen. Man kann Johnny Klebitz’ Fähigkeiten ungefähr mit denen von Carl Johnson vergleichen, wenn dieser etwa fünfzig Prozent Motorrad-Skill hat, also ganz ordentlich. Man fällt nun nicht mehr sofort hin, wenn man irgendetwas leicht touchiert, so wie das bei Niko Bellic der Fall ist. Bei wirklich schweren Unfällen ist Johnny aber auch am Boden, Wunderdinge vollbringt auch er nicht. Was die Motorradrennen angeht: Natürlich gibt es auch im Add-on hierfür schnelle (Hakuchou), wendige (Double T), gemütliche (Hexer) oder geländegängige (Sanchez) Motorräder, aber was für die Autos gilt, ist bei den Motorrädern nicht weniger richtig. Man muss (s)ein Bike perfekt beherrschen, das reicht vollkommen, um jedes Rennen zu gewinnen. Und natürlich bekommt man das perfekte Motorrad dann in die Hand, wenn man alle zwölf(!) Rennen gewonnen hat, nämlich frei Haus als Bonus. Als ob man es dann noch bräuchte ...

Fazit

Das Auto oder das Motorrad schlechthin gibt es nicht, jeder Wagen hat seine Vor- und Nachteile. Man muss herausfinden, welcher Wagen einem am meisten liegt, mit ihm trainieren und Brucie wird einen lieben. Was man besser nicht tun sollte: Ständig den Wagen wechseln! Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt’s an der Badehose. Lieber auf einen Wagen festlegen und dann mit dem so lange üben, bis es klappt – und klappen tut es mit jedem Auto, sogar den qualmenden, fehlzündenden Schrottwagen! Lasst euch nicht von den Autos der „Gegner“ beeindrucken, die sehen nur schnell aus, aber das war’s auch schon. Auch wenn man sich einen Patriot ausgesucht hat und merkt, dass nur Turismo und Infernus am Start stehen muss man nicht verzweifeln. Ich habe noch niemals den Computergegner gewinnen sehen, wenn ich (in welchem Auto auch immer) fehlerfrei gefahren bin. Also spielt es keine Rolle, ob ihr den Bus oder etwas Schnittigeres nehmt, der Gegner orientiert sich an euren Möglichkeiten: Das heißt, taucht ihr im Infernus auf, spielt sich das Rennen auf einem wesentlich höheren Geschwindigkeitsniveau ab, als wenn ihr mit einem Bus fahrt.

Nur weil die Computergegner besinnungslos davonpreschen, sollte man nicht in die Falle tappen und das Gleiche tun. Hirnloses Vollgasfahren wird selten belohnt und bei der zweiten Kurve spätestens ist man wieder auf dem Boden der Tatsachen. Schnell und ruhig fahren. Lieber einmal mehr ausweichen, als einmal zuviel irgendwo hängen bleiben. Hat man die erste Runde ohne Kollision hinter sich gebracht, wird man feststellen, dass man (wenn man nicht gar zu arg geschlichen ist) längst nicht mehr auf dem letzten Platz liegt, weil die anderen Fahrer ständig irgendwo reinfahren, dagegenknallen und vieles mehr. Hat man alle Runden unfallfrei überstanden, ist das Rennen gewonnen. Ist man richtig schnell unterwegs, kann man die Gegner sogar überrunden.

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